Update zum Thema Corona bei JP!

Sehr geehrte Geschäftspartner,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen möchten wir Sie über den Stand bei JP Jackel und Collegen Steuerberatungsgesellschaft GmbH informieren.

Die JP Jackel und Collegen Steuerberatungsgesellschaft ist für den Krisenfall vorbereitet – im Rahmen der behördlichen Richtlinien und Empfehlungen nutzen wir aktuell alle Möglichkeiten, um unsere Kunden, Geschäftspartner und Mitarbeiter zu schützen.

Der größte Teil der Mitarbeiter arbeitet aktuell und in den kommenden Tagen im Home-Office. Es wurden technische und organisatorische Vorkehrungen getroffen, so dass ein sicherer und reibungsloser Betrieb gewährleistet werden kann.

  • Sie erreichen uns wie gewohnt telefonisch unter den Ihnen bekannten Telefonnummern oder per E-Mail.
  • Für Fragen rund um Maßnahmen bzgl. Corona, wie Kurzarbeitergeld und Stundung von Steuern, wenden Sie sich bitte an Ihren Sachbearbeiter in unserem Haus.
  • Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass unsere Mitarbeiter angewiesen sind, vor Ort Termine zunächst auf ein absolutes Minimum zu reduzieren.
  • Für die Übergabe von Unterlagen wenden Sie sich bitte an Ihren Sachbearbeiter vorab per E-Mail.
  • Unsere Geschäftszeiten ändern sich nicht. Sie erreichen uns auch weiterhin Mo-Do von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr und von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr. Freitags sind wir von 08:00 Uhr bis 13:00 Uhr zu erreichen.
  • Wir versuchen für Sie die aktuellste Informationsqualität zur Verfügung zu stellen.
  • Bitte haben Sie in diesen dynamischen Zeiten Verständnis, dass nicht alle Fragen sofort beantwortet werden können!

 

Wir stehen auch in diesen schwierigen Zeiten, wie gewohnt an Ihrer Seite. Bleiben Sie gesund!

Mit freundlichen Grüßen

Die Geschäftsleitung von JP Jackel und Collegen & Team

 

 

 

I. Ergebnisse des Koalitionsausschuss

  1. Vom 1.7.2020 bis zum 31.12.2020 wird der Mehrwertsteuersatz für alle Unternehmen von 19% auf 16% und von 7% auf 5% gesenkt. Weitere Informationen finden Sie hier: Link
  2. Um eine Steigerung der Lohnnebenkosten zu verhindern, werden die Sozialversicherungsbeiträge bei maximal 40% stabilisiert
  3. Um für mehr Verlässlichkeit bei den staatlichen Strompreisbestandteilen zu sorgen, wird ab 2021 zusätzlich zu diesen Einnahmen aus dem BEHG ein weiterer Zuschuss aus Haushaltsmitteln des Bundes zur schrittweisen verlässlichen Senkung der EEG-Umlage geleistet, sodass diese im Jahr 2021 bei 6,5 ct/kwh, im Jahr 2022 bei 6,0 ct/kwh liegen wird.
  4. Als steuerlicher Investitionsanreiz wird eine degressive Abschreibung für Abnutzung (AfA) mit dem Faktor 2,5 gegenüber der derzeit geltenden AfA und maximal 25% Prozent pro Jahr für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens in den Steuerjahren 2020 und 2021 eingeführt.
  5. Es soll ein schneller Neustart nach einer Insolvenz erleichtert werden. Deshalb soll das Entschuldungsverfahren für natürliche Personen auf drei Jahre verkürzt werden, flankiert durch ausreichende Maßnahmen zur Missbrauchsvermeidung. Im Bereich der Unternehmensinsolvenzen soll ein vorinsolvenzliches Restrukturierungsverfahren eingeführt werden.
  6. Zur Sicherung der Existenz von kleinen und mittelständischen Unternehmen wird für Corona- bedingten Umsatzausfall ein Programm für Überbrückungshilfen aufgelegt. Das Volumen des Programms wird auf maximal 25 Mrd. Euro festgelegt. Die Überbrückungshilfe wird für die Monate Juni bis August gewährt. Die Überbrückungshilfe gilt branchenübergreifend, wobei den Besonderheiten der besonders betroffenen Branchen Rechnung getragen werden soll.
  7. Antragsberechtigt sind Unternehmen, deren Umsätze Corona-bedingt in April und Mai 2020 um mindestens 60 % gegenüber April und Mai 2019 rückgängig gewesen sind und deren Umsatzrückgänge in den Monaten Juni bis August 2020 um mindestens 50 % fortdauern. Bei Unternehmen, die nach April 2019 gegründet worden sind, sind die Monate November und Dezember 2019 heranzuziehen. Erstattet werden bis zu 50 % der fixen Betriebskosten bei einem Umsatzrückgang von mindestens 50 % gegenüber Vorjahresmonat. Bei einem Umsatzrückgang von mehr als 70 % können bis zu 80 % der fixen Betriebskosten erstattet werden. Der maximale Erstattungsbetrag beträgt 150.000 Euro für drei Monate. Bei Unternehmen bis zu fünf Beschäftigten soll der Erstattungsbetrag 9.000 Euro, bei Unternehmen bis 10 Beschäftigten 15.000 Euro nur in begründeten Ausnahmefällen übersteigen. Geltend gemachte Umsatzrückgänge und fixe Betriebskosten sind durch einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer in geeigneter Weise zu prüfen und zu bestätigen. Überzahlungen sind zu erstatten.Die Antragsfristen enden jeweils spätestens am 31.8.2020 und die Auszahlungsfristen am 30.11.2020.Bei Fragen können Sie sich gerne an uns wenden!
  8. KMU, die ihr Ausbildungsplatzangebot 2020 im Vergleich zu den drei Vorjahren nicht verringern, erhalten für jeden neu geschlossenen Ausbildungsvertrag eine einmalige Prämie in Höhe von 2.000 Euro.

II. Der Antrag für die Soforthilfe Bund und Länder war nur bis zum 31.05.2020 möglich.

III. Beihilfen für Arbeitgeber an Arbeitnehmer bis 1.500,00 € Steuerfrei

  • Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber können ihren Beschäftigten nun Beihilfen und Unterstützungen bis zu einem Betrag von 1.500 Euro steuerfrei auszahlen oder als Sachleistungen gewähren. Erfasst werden Sonderleistungen, die die Beschäftigten zwischen dem 1. März 2020 und dem 31. Dezember 2020 erhalten.
  • Voraussetzung ist, dass die Beihilfen und Unterstützungen zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn geleistet werden. Die steuerfreien Leistungen sind im Lohnkonto aufzuzeichnen. Andere Steuerbefreiungen und Bewertungserleichterungen bleiben hiervon unberührt. Die Beihilfen und Unterstützungen bleiben auch in der Sozialversicherung beitragsfrei.

IV. Überbrückungshilfe


1. Überblick zur Überbrückungshilfe

Das Programm will die wirtschaftliche Existenz von kleinen und mittelständischen Unternehmen sichern, die durch vollständige oder teilweise Schließungen oder Auflagen aufgrund der Corona-Krise erhebliche Umsatzausfälle erleiden. Es können die fixen Betriebskosten, die dem Unternehmen für die Monate Juni bis August 2020 entstehen, teilweise erstattet werden. Diese Erstattung der Kosten wird als nichtrückzahlbarer Zuschuss ausbezahlt.

Da bei vorangegangenen staatlichen Corona-Hilfen eine hohe Missbrauchsquote festgestellt wurde, ist nunmehr Voraussetzung, dass Ihr Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigter Buchprüfer die Zahlen im Förderantrag bestätigt. Damit soll erreicht werden, dass die Förderung nur an Unternehmen und Selbstständige gezahlt werden, die tatsächlich förderwürdig sind. Um die Förderung zu erhalten ist also nunmehr die Mitwirkung des Steuerberaters, Wirtschaftsprüfers oder vereidigten Buchprüfers erforderlich.

Im Förderantrag muss dargelegt werden:

  • dass Sie als Unternehmer oder Selbstständiger antragsberechtigt sind und
  • dass Ihr Umsatz in den Monaten April und Mai zusammen um mindestens 60 % niedriger war als im Vorjahr und
  • dass Ihr Umsatz in mindestens einem der Monate Juni, Juli, August 2020 um 40 % niedriger sein wird, als im Vorjahresmonat (= förderfähiger Monat) und
  • welches Ihre Fixkosten in den förderfähigen Monaten sein werden.
  • Anhand dieser Daten erfolgt dann eine vorläufige Berechnung der Höhe der Überbrückungshilfe.

Vorbehaltlich der Zustimmung der Länder wird eine Beantragung über die Fördermittelportale ab dem 08.07.2020 möglich sein.

 

2. Wer gefördert wird

Antragsberechtigt sind Sie, wenn Sie Unternehmer oder Selbständiger im Haupterwerb sind. In welcher Branche Sie tätig sind, ist dabei unerheblich. Auch kommt es nicht darauf an, ob Sie Mitarbeiter beschäftigen.

Wenn Sie ein gemeinnütziges Unternehmen betreiben, ist Ihr Unternehmen oder Ihre Organisationen antragsberechtigt, wenn das Unternehmen dauerhaft wirtschaftlich am Markt tätig ist (z. B. Jugendbildungsstätten, überbetriebliche Berufsbildungsstätten, Familienferienstätten). Öffentliche Unternehmen sind von der Förderung ausgeschlossen. Allerdings sind förderfähig die Bildungseinrichtungen der Selbstverwaltung der Wirtschaft in der Rechtsform von Körperschaften des öffentlichen Rechts (Bildungseinrichtungen der Kammern, Kreishandwerkerschaften oder Innungen).

 

3. Voraussetzung: Umsatzeinbruch April und Mai 2020

Wenn Sie zu den antragsberechtigten Unternehmen oder Selbstständigen gehören, ist es sinnvoll, zu prüfen, ob bei Ihnen die Voraussetzungen für eine Förderung durch eine Überbrückungshilfe vorliegen. Voraussetzung für die Förderung ist, dass Sie Ihre Geschäftstätigkeit in Folge der Corona-Krise anhaltend vollständig oder zu wesentlichen Teilen einstellen mussten.

Diese Voraussetzung ist erfüllt, wenn Ihr Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 zusammengenommen um mindestens 60 % gegenüber April und Mai 2019 eingebrochen ist.

 

4. Ermittlung der Förderquote: Umsätze Juni, Juli, August 2020

Die Förderung erfolgt durch eine Erstattung der Fixkosten Ihres Unternehmens. Die Höhe der Förderung wird für jeden Fördermonat gesondert berechnet. Die Fördermonate sind Juni, Juli und August.

Sie erhalten eine Förderung nur für Fördermonate, in denen der Umsatz mindestens 40 % unter dem Umsatz des Monats im Vorjahr lag.

Die Höhe der Überbrückungshilfe hängt von der Höhe des Umsat- zeinbruchs gegenüber dem Vorjahresmonat ab.

Wenn Sie Ihr Unternehmen oder Ihre selbstständige Tätigkeit erst zwischen April 2019 und Oktober 2019 gegründet haben, sind zum Vergleich die Monate Dezember 2019 sowie Januar und Februar 2020 heranzuziehen.

Daher ist für jeden Monat zunächst eine Prognose vorzunehmen, wie hoch der Umsatzrückgang ausfallen wird.

Die Höhe des Umsatzrückgangs bestimmt, in welcher Höhe die förderfähigen Fixkosten erstattet werden. Die genauen Details der Regelung bestimmen die einzelnen Bundesländer noch, daher kann es hier zu Abweichungen kommen.

 

Umsatzeinbruch im Fördermonat Erstattung der Fixkosten für Fördermonat
mehr als 70 % 80 %
zwischen 50 und 70 % 50 %
zwischen 40 und unter 50 % 40 %

 

Liegt Ihr Umsatz in einzelnen Fördermonaten bei wenigstens 60 % des Umsatzes des Vorjahresmonats, entfällt die Überbrückungshilfe anteilig für den jeweiligen Fördermonat.

Wenn die Förderquote berechnet ist, sind im nächsten Schritt die förderfähigen Fixkosten, die in Ihrem Unternehmen im jeweiligen Monat anfallen werden, zu ermitteln.

Es ist also erforderlich, dass Sie Ihre Umsätze in April 2019 und Mai 2019 addieren. Anschließend addieren Sie ihre Umsätze April und Mai 2020.

Wenn die Summe von April und Mai 2020 niedriger ist als 40 % der Summe der Monate April und Mai 2019, besteht eine Förderfähigkeit.

Falls Ihr Unternehmen erst nach April 2019 gegründet wurde, sind statt der Monate April und Mai 2019 die Monate November und Dezember 2019 zum Vergleich heranzuziehen.

Wenn Sie ein gemeinnütziges Unternehmen betreiben, dann addieren Sie anstelle der Umsätze die Einnahmen (einschließlich Spenden und Mitgliedsbeiträge).

 

5. Ermittlung der Förderquote: Umsätze Juni, Juli, August 2020

Die Förderung erfolgt durch eine Erstattung der Fixkosten Ihres Unternehmens. Die Höhe der Förderung wird für jeden Fördermonat gesondert berechnet. Die Fördermonate sind Juni, Juli und August.

Sie erhalten eine Förderung nur für Fördermonate, in denen der Umsatz mindestens 40 % unter dem Umsatz des Monats im Vorjahr lag.

Die Höhe der Überbrückungshilfe hängt von der Höhe des Umsatzeinbruchs gegenüber dem Vorjahresmonat ab.

Wenn Sie Ihr Unternehmen oder Ihre selbstständige Tätigkeit erst zwischen April 2019 und Oktober 2019 gegründet haben, sind zum Vergleich die Monate Dezember 2019 sowie Januar und Februar 2020 heranzuziehen.

Daher ist für jeden Monat zunächst eine Prognose vorzunehmen, wie hoch der Umsatzrückgang ausfallen wird.

 

6. Deckelung der Förderung

Nachdem Sie nun die Überbrückungshilfe berechnet haben, indem Sie für jeden Monat die Förderquote berechnet haben und auf die förderfähigen Fixkosten angewendet haben, ist nun die Deckelung der Förderung zu beachten.

Die genauen Details der Deckelung werden von den einzelnen Bundesländer noch festgelegt, daher kann es hier zu Abweichungen kommen.

 

Deckelung
Anzahl Beschäftigte Erstattungsbetrag für 3 Monate
Bis zu 5 Beschäftigte 9.000 Euro
Bis zu 10 Beschäftigte 15.000 Euro
Mehr als 10 Beschäftigte 150.000 Euro

 

Als Beschäftigtenzahl wird die Zahl Ihrer Mitarbeiter in Vollzeit- äquivalenten zum Stichtag 29. Februar 2020 zugrunde gelegt. Bei verbundenen Unternehmen werden die Beschäftigten der einzelnen Unternehmen zusammen berücksichtigt.

 

  1. Weitere Links zur Überbrückungshilfe
  • Fragen und Antworten zur Überbrückungshilfe

https://www.bstbk.de/de/infothek?rid=831&cHash=26001d46418f15f2746b7d23e5865c35

 

 

 

JP mit Steuerberaterkammer München beim 9.Berufsausbildungstag in Mindelheim!

Am 10.03.2018 fand in der Berufsschule Mindelheim der neunte Mindelheimer Berufsinformationstag statt.

Auf dieser mittlerweile schon traditionellen zweijährlichen Veranstaltung geht es darum, Jugendlichen Einblicke in das vielfältige Ausbildungsangebot in Bayern zu geben.

Vor allem durch direkte Gespräche, sowohl mit Auszubildenden als auch mit deren Vorgesetzten, sollen die Jugendlichen Erfahrungsberichte aus dem Arbeitsalltag erhalten. Außerdem werden somit ganz nebenbei Kontakte geknüpft, die für eine spätere Bewerbung enorm hilfreich sein können.

JP war am Stand der Steuerberaterkammer München, in Person von Herrn StB Christian Hartmann, am Berufsinformationstag vertreten, der sichtlich Spaß am Austausch mit den zahlreich erschienenen Schülern hatte.

Als familiengeführter Ausbildungsbetrieb bieten wir auch im Jahr 2019 wieder Plätze für zielstrebige Jugendliche an, um den Beruf des Steuerfachangestellten oder des IT-Kaufmannes zu erlernen.
Wenn unsere Branche Ihre Neugierde geweckt haben sollte oder Sie gar mit Herrn Hartmann persönlich gesprochen haben, würden wir uns natürlich auf eine Bewerbung freuen.

Genauere Informationen gibt es auf unserer Website unter:

Wissenswertes zum Jahreswechsel

Die Straßen sind bereits schneebedeckt, so manche Plätzchen knuspern gerade im Ofen vor sich hin und sogar die erste Kerze brennt schon auf den Adventskränzen der Republik. Weihnachten kommt immer näher und für unsere Mandanten heißt das: Der Jahreswechsel steht vor der Tür. Wir lassen Sie in dieser turbulenten Zeit natürlich nicht im (Schnee-)Regen stehen und haben einiges Wissenswerte für Sie zusammengefasst.

 

1. Geringwertige Wirtschaftsgüter1

Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter, die selbstständig nutzbar sind, können solange sie Anschaffungs- oder Herstellkosten in Höhe von 410,- Euro nicht übersteigen, sofort in voller Höhe als Betriebsausgabe bzw. Werbungskosten abgezogen werden.
Diese Grenze wird ab dem 01.01.2018 auf 800,- Euro angehoben, sprich der Gesetzgeber gibt Ihnen die Möglichkeit, den lästigen jahrelangen Abschreibungen ein Stück weit zu entgehen.

Gestaltungsüberlegung: Planen Sie den Kauf von Gegenständen im Wert von mehr als 410 Euro bis maximal 800 Euro mit einer langen Nutzungsdauer, sollte der Kauf auf 2018 verschoben werden. Warum verdeutlicht das folgende Beispiel.

Beispiel: Sie planen den Kauf von 30 verschiedenen Büromöbeln im Nettowert von jeweils 780 Euro (gesamt 23.400 Euro).

Kauf 2017: Da die Gegenstände mehr als 410 Euro kosten, kommt nur die lineare Abschreibung auf 13 Jahre in Betracht (= Nutzungsdauer für Möbel). Das würde 2017 einen Betriebsausgabenabzug von 1.800 Euro bedeuten.

Kauf 2018: Warten Sie mit dem Kauf bis 2018, handelt es sich bei den Büromöbeln um GWG mit der Folge, dass die kompletten 23.400 Euro als Betriebsausgaben 2018 verbucht werden dürfen.

Weitere Neuregelungen zu GWG

Für GWG bis netto 250 Euro müssen Sie ab 2018 keine Aufzeichnungen in einem Verzeichnis mehr führen, sofern sich die Werte zu den GWG aus der Buchhaltung ergeben. Bisher lag diese Grenze bei 150 Euro.

Neuerungen ergeben sich auch bei den Wahlrechten bei GWG. Denn neben dem Sofortabzug für GWG bis 800 Euro können Unternehmer auch die so genannte Sammelpostenabschreibung (auch als Poolabschreibung bezeichnet) wählen. Danach dürfen GWG bis 1.000 Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben werden. Für alle GWG eines Jahres kann aber nur entweder der Sofortabzug oder die Poolabschreibung gewählt werden.

2. Hochzeit an Weihnachten2,3

Sie sind verlobt und die Hochzeit ist schon in Planung? Wussten Sie, dass es dem Finanzamt völlig egal ist, ob Sie im Januar oder im Dezember heiraten? Bei einer Hochzeit zu Weihnachten oder sogar noch am Silvesterabend, können Sie sich für das ganze Jahr rückwirkend Steuervorteile sichern.

3. Lohnsteuerklassen überprüfen2

Wer schon länger verheiratet ist sollte zum Jahreswechsel überprüfen, ob die Lohnsteuerklassen noch optimal passen. Verändert sich im kommenden Jahr zum Beispiel durch eine Gehaltserhöhung das Verhältnis der Einnahmen, kann der Wechsel in eine andere Steuerklassenkombination sinnvoll sein.

Ehepaare haben die Wahl zwischen der Steuerklassenkombination III/V, V/III, IV/IV und dem Faktorverfahren. Die Steuerklasse IV/IV wird häufig bei annähernd gleichem Einkommen der Partner gewählt, die Kombination von III und V bei unterschiedlicher Einkommensverteilung. Mit dem Faktorverfahren kann die voraussichtliche Steuerschuld sehr genau ermittelt werden. Wer eine Steuerklassenkombination mit III und V oder das Faktorverfahren wählt, muss in jedem Fall eine Einkommensteuererklärung abgeben.

4. Winterdienst als haushaltsnahe Dienstleistung3

Jeder liebt „weiße Weihnachten“! Wenn es das Wetter jedoch zu gut meint, kann das Schneeräumen zur echten Herausforderung werden. Glücklicherweise hat das Bundesfinanzministerium entschieden, dass die Inanspruchnahme eines Winterdienstes als „haushaltsnahe Dienstleistung“ in der Einkommensteuererklärung berücksichtigt werden kann. Sie können 20 Prozent der Lohnkosten, die Sie für Leistungen dieser Art aufwenden, von der zu zahlenden Steuer absetzen. Zu beachten ist, dass Steuerbegünstigungen für „haushaltsnahe Dienstleistungen“ auf 4000,- Euro jährlich begrenzt sind und nicht bar bezahlt werden dürfen.

5. Investitionen vorausplanen2

Wenn es bereits absehbar ist, dass Ihre Einkünfte im Jahr 2018 gering ausfallen werden, was u.a. durch eine bevorstehende Elternzeit oder Rente der Fall sein kann, sollten Sie steuerlich begünstigte Investitionen nach Möglichkeit noch in diesem Jahr tätigen. Am besten kaufen Sie schnell noch nötige Fachbücher, Arbeitscomputer, etc., um die volle Steuerersparnis auszunutzen.

6. Freibeträge für 2018 eintragen lassen2

Mit einem Freibetrag können sich Arbeitnehmer ein höheres monatliches Nettogehalt sichern. Sinnvoll ist das, wenn Beschäftigte einen langen Arbeitsweg oder Mehraufwendungen für eine doppelte Haushaltsführung haben. Wer bis zum Jahresende einen Antrag stellt, profitiert gleich ab Januar. Wer entsprechende Freibeträge erhält muss aber in jedem Fall eine Einkommensteuererklärung abgeben.

 

 

 

Quellen:
1https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/ab-2018-neue-grenzen-fuer-gwg-tipps-fuer-die-praxis/150/4568/349789
2https://www.haufe.de/steuern/kanzlei-co/praxis-tipps-was-steuerzahler-bis-ende-2017-erledigen-sollten_170_430972.html
3Baltromeus/Hiller: Es weihnachtet wieder – Steuerliche Aspekte in der Weihnachtszeit, in NWB Nr. 48 vom 27.11.2017, S. 3647 ff.

Neueröffnung des Café´s „La Vie“ in der Tegelbergstraße 8

Heute, am 01.09.2017 öffnet das Café La Vie seine Pforten in der Tegelbergstraße 8.

Stilvoll, modern und gediegen: Die Einrichtung im La Vie an der Bar, im Café, auf der Terasse und in der Lounge lädt ein zum Bleiben.

Wir gratulieren unseren neuen Nachbarn und wünschen viel Erfolg für die Zukunft. Auf die leckeren Mittagsgerichte freuen wir uns besonders, aber auch das Abendangebot wird wohl den ein oder anderen Mitarbeiter am Wochenende „zum Arbeitsplatz“ locken. 😉

 

 

 

 

„Architektouren“ der bayrischen Architekturkammer bei JP Jackel & Collegen

Vom 24.06.-25.06.2017 machten die „Architektouren“ in Mindelheim halt, um das neue Hauptgebäude der JP Jackel & Collegen GmbH zu besichtigen.

Hell, modern, freundlich – das sind die Schlagworte, die Edeltraud Jackel sofort einfallen, wenn man sie auf das neue Bürogebäude der Firma Jackel und Collegen im Mindelheimer Süden anspricht.

Den Artikel zum „Architektour“-Wochenende , erschienen in der Mindelheimer Zeitung am 23.06.2017 gibt es hier zum Nachlesen.

Praxistag in der Kanzlei JP Jackel & Collegen in Mindelheim am 14.03.2017.

Gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit sowie der Steuerberaterkammer München führen wir einen Informationstag für Berufsberater in unserem Haus durch.

Die Jobberater können an diesem Tag einen Einblick in den Berufsalltag eines Steuerfachangestellten oder eines Azubis bekommen. Referate und Gesprächsrunden runden das Programm ab.